Predigt zu Psalm 8:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns Allen.
Alles im Auftrag !?(des Herrn)
Predigt zu Psalm 8.
Endlich mal ein anderer Psalm, der irgendwie fröhlicher ist. Ein Psalm der nichts mit Angst und nichts mit Tod und Verlustangst zu tun hat.
Psalm 8 hat die gleiche Überschrift wie der Psalm 81 und 84 und können trotzdem können diese unterschiedlicher nicht sein. Natürlich nur bei einigen Übersetzungen.
Der Psalm-Ausleger Spurgeon hat dies genau erklärt und in Zusammenhang gestellt. (dies nur am Rande)
Um was geht es denn heute in diesem Psalm? Zunächst würde ich diesen Psalm in drei Teile bringen oder unterteilen, das wäre die beste Idee für mich.
- Zunächst einmal wird Gott gelobt und Gott über alles gestellt. Über alles gestellt von Menschen aller Altersklassen, die Gott loben und preisen. Alles was kreucht und fleucht, muss Gott loben und preisen, soweit zum ersten Teil.
- Dann bewundert der Psalm Schreiber David, dass Gott alles geschaffen hat und was wir am Himmel im Weltraum auf der Erde zu sehen oder auch nicht sehen, dass alles von Gott kommt. Dann wird davon gesprochen, was wir Menschen eigentlich in Gottes Augen sind. Im Prinzip sind wir es nicht wert, dass Gott uns überhaupt beachtet. Da frage ich mich vor diesem Hintergrund, was bilden wir Menschen uns eigentlich ein so ein so zu sein wie Gott und uns genauso zu benehmen? Was sind wir, dass Gott uns überhaupt beachtet und dann am Ende des Psalms wird ganz klar gesagt, dass Gott uns alles zu Füßen gelegt hat und dass wir uns seine gesamte Schöpfung Untertan machen sollen mit allem was es auf der Welt gibt.
- Und der dritte Teil ist eigentlich nur ein Satz in Vers 10. Ein Satz nur.: ,,Wie herrlich klingt dein Name in dieser Welt!?“ Da frage ich mich tatsächlich, ist es wirklich so? Ist der Name Gottes wirklich herrlich in dieser Welt?
Und jetzt kommt ganz klar daraus ableitend aus dem Punkt 2, meine Überschrift.: ,, Alles im Auftrag des Herrn.”
Wir haben einen Auftrag als Menschen zu erfüllen, uns die Erde untertan zu machen und dafür zu sorgen, dass wir es guthaben! Ist das so?
Die eigentliche Überschrift über Psalm 8 heute lautet: ,,Wir alle sind Zeugen für die Herrlichkeit Gottes!”
Ja das ist eine gute Überschrift, aber für mich nichtzutreffend, so wie ich es sehe in Psalm 8.
Diese Überschrift ist für mich zu mager und eigentlich viel zu dünn. Darum möchte ich mir den Punkt 2. und Punkt 3. etwas genauer ansehen.
Genauer ansehen, ohne den Punkt 1. außer Acht zu lassen.
zu Punkt 1.
So wie es in Punkt 1 beschrieben ist, Gott steht über alles und allem. Das allein stehen zu lassen ist für mich gar kein Thema.
Doch wenn ich heute unsere Welt so sehe, dann ist das gar nicht mehr so gegeben. Steht Gott wirklich über allen Dingen in unserem Leben???
Lassen wir es zu, dass Gott über allem steht oder spielen wir Menschen nicht allzu oft selbst Gott?
Irgendwie rennen wir Menschen immer mehr und mehr solchen Ersatz Göttern und Comicfiguren wie Allah oder Buddha hinterher.
Keine Ahnung was das soll, das können diese Menschen, die das wollen, gerne machen, aber ich bleibe Christ in einem christlichen Abendland.
Und genau dazu werde ich unter Punkt 3 auch noch etwas sagen. Wir sollten uns vielmehr die Frage stellen: ,,Ist Gott für uns heute hier und jetzt tatsächlich immer noch Schöpfer aller Dinge?”
Oder versuchen wir im Anfall einer Naivität, Gott zu erklären, durch Evolution oder sonstigen Müll. Ist Gott tatsächlich für dich an erster Stelle und Schöpfer aller Dinge. Das Ganze klingt nach einem harten Kampf.
zu Punkt 2.
Das ist für mich der Punkt, den ich näher betrachten möchte. In Psalm 8 wird beschrieben, dass Gott alles gemacht hat und das finde ich absolut wichtig erwähnenswert und das sollte verinnerlicht werden.
Die Menschen, die der Meinung sind, dass alles rein zufällig entstanden ist und am Rande der Evolution rein zufällig noch der Mensch entstanden ist, sollten endlich wach werden!
Denn fast alle namhaften Forscher in der ganzen Welt kommen auch immer wieder an einen Punkt, wo sie nichts mehr erklären können.
Weder erklären noch beschreiben noch uns annehmbar verdeutlichen können. Alle Forscher kommen irgendwann mal an einem Punkt in dem sie sagen, ja dann muss es so sein.
Das alles soooo entstanden ist, das möchte ich einmal an ZWEI Beispielen erklären und beschreiben. Denn ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass alles was wir leben und haben nicht zufällig entstanden sein kann, denn so viele Zufälle auf einem Haufen gibt es nicht.
Beispiel 1.
Humboldt Kalmare. Es ist ein wirklich furchterregender Tintenfisch der Humboldt Kalmar. Bis zu 2,50 m lang und sehr aggressiv.
Viele haben Angst vor ihm, denn es hat schon tödliche Unfälle mit ihm gegeben. Der Forscher und Filmemacher Bob Grenzen ist fasziniert von den Tieren. Die Fischer halten ihn für verrückt, weil er nachts allein zu den Kalmaren tauchen will. Warum nachts?
Kalmare leben tagsüber in größeren Tiefen und kommen erst nachts so weit nach oben, dass ein Taucher sie hier erreichen kann.
Fischer bringen den Forscher zu der Stelle, wo man Humboldt Kalmare antreffen kann. Der Forscher hat sich eine Leuchte mit roten und weißen Signalen selbst gebastelt, und er taucht ab. Und schon bald werden die Tiere vom Licht angelockt.
Forscher haben nämlich herausgefunden, dass sich Kalmare untereinander mit Lichtsignalen verständigen, die sie auf ihrer Haut produzieren. Über diese Lichtsprache tauschen Sie Informationen aus. Einer der Kalmare untersucht den Taucher aufmerksam und spielt sogar ein wenig mit ihm. Auch die Leuchte findet er hoch interessant, aber die Fischer sind froh, als der Forscher wieder unverletzt an Bord gekommen ist.
Tiere reden miteinander und Menschen sollten es auch tun! Tun wir das auch?
Diese Fähigkeit ist ein besonderes Geschenk von Gott. Ein Geschenk, das wir nutzen können und dürfen und z.B. Stress, Ärger auszuräumen, ein gutes klärendes Gespräch statt und leise vor sich hin zu muffeln. (oder Krieg zu machen!!!!!)
Beispiel 2.
Oktopusse gehören zu den Kraken und diese wiederum gehören zu den Tintenfischen der Wunderpus ist eine Octopus Art die erst seit 2006 wissenschaftlich geschrieben wurde. Fotografen lieben ihn und hier ein bisschen mehr von ihm!
Der Wunderpus hat eine auffällige Färbung mit weißen Flecken und Streifen auf rostbraunem Grund. Dieses Muster ist bei jedem Exemplar einzigartig und verändert sich im Laufe seines Lebens. Er lebt in flachen Gewässern auf weichem Boden und jagt bevorzugt in der Dämmerung. Dabei gräbt er sich oft im Sand ein und lauert dort im Sand auf Beute.
Das sind kleine Fische und Krustentiere. Der flache, gut einsehbare Lebensraum des Wunderpus stellt eine echte Gefahr für ihn dar.
Denn er schmeckt gut und kann sich nur schwer verteidigen, aber Gott hat dem Wunderpus eine hervorragende Waffe gegeben.
Um sich vor Fressfeinden zu schützen, kann er das Aussehen anderer Tiere perfekt nachmachen, z.B. die Streifen eines giftigen Feuerfisches.
Sich anpassen, um nicht aufzufallen oder sogar so auszusehen wie der Gegner, das ist nützlich für den kleinen Oktopus, der überleben möchte.
Doch manche Menschen handeln überraschend ähnlich. Sie imitieren jemanden, den sie toll finden, vielleicht einen Top Sportler oder sie wollen nicht auffallen und passen sich der Allgemeinheit an.
Aber mal ehrlich, was haben Sie davon? Für Christen passt das überhaupt nicht. Sie haben Jesus und Gott als Vorbild, sie orientieren sich an ihm, weil sie dankbar sind.
Ist das alles Zufall?
Ist das alles Zufall? Zufällig in der Evolution entstanden? Die einen unterhalten sich miteinander, die anderen passen sich der Umwelt an, nur so überleben diese Tiere rein zufällig?
Das kann mir keiner verkaufen.
So und nun kommt für mich der Hammer. Wir Menschen, als absolute Krönung von Gottes Schöpfung, bekommen das Alles! Die Tiere, Fische und alles, was auf der Erde lebt, im Wasser lebt und so weiter, werden zur Verfügung gestellt.
Es wird in Psalm 8. alles aufgezählt.
Gott hat uns alles zur Verfügung gestellt. Alles unter die Füße gelegt, damit wir es benutzen und uns zu eigen machen können. Was wir Menschen genau mit diesem Anvertrauten, Gut und Gütern machen, das sehen wir ja!
Es ist ein Trauerspiel zu beobachten. Alles wird bis zum Letzten ausgebeutet und verteilen, tut sich der Ertrag und das Ergebnis nur auf wenige.
Der von Gott zur Verfügung gestellte Reichtum wird beansprucht von einigen wenigen und wir bekommen es letztendlich noch nicht einmal hin, dass alle Menschen etwas zu essen haben.!!!!
Wir wollen Krönung der Schöpfung sein?
Ich bin heute der Meinung, dass wir Menschen dümmer sind als alles Getier, was auf dieser Erde lebt.
Alles was wir tun sollten, war im Auftrag des Herrn uns um die Schöpfung von ihm zu kümmern.
Und was machen wir?
Selbst das bekommen wir nicht hin.
Wir können den Auftrag des Herrn nicht erfüllen.
Wir können nicht Lebensmittel verteilen, nicht alles sorgfältig behandeln und schon gar nicht gerecht verteilen.
Wir können weder Brücken bauen noch mit Tieren ordentlich umgehen.
Das, was wir machen können, ist an einer Sprache ,,Herum Gendern,, und Toiletten für ein drittes Geschlecht bauen. Und zu allem Überfluss laufen wir Menschen noch irgendwelchen Götzen hinterher, die in der Welt meinen, sie hätten etwas zu sagen.
Statt uns um unseren Auftrag zu kümmern, statt uns das Anvertraute zu eigen zu machen, erfinden wir irgendwelche Geschlechteridentitäten, weil es uns einfach zu wohl geht.
Menschen, wie wir es sind, sind oftmals nur noch angepasste Lappen und treten die Schöpfung und den Auftrag des Herrn mit Füßen.
Was ist aus dem Auftrag des Herrn geworden? Was ist aus dir geworden? Ist aus Dir auch ein schön angepasster Mann und Frau der Tagesschau geworden?
Ohne eigene Meinung und Hauptsache ich habe meine Ruhe?
Was ist aus dir geworden?
Siehst du auch diesen ganzen Verfall dieser Welt? Siehst du auch den moralischen Verfall dieser Welt, den Zerfall der Umwelt und den Schaden, den wir dieser zufügen?
Überlege doch auch einmal bitte, wie du und wir unserem Gott eines Tages gegenübertreten wollen und Rechenschaft darüber ablegen wollen, was wir mit den anvertrauten Gütern getan haben.
Was haben wir getan für den Fortbestand dieser Welt und der nächsten Generation? Wie können wir ruhig schlafen?
Wie können wir es gewährleisten?
Ja, wir sind alle irgendwo schuldig und kriegen den Auftrag von Gott nicht hin.
Wir können es nicht ändern und wir Menschen sind nicht in der Lage, den Auftrag Gottes zu erfüllen.
Und am Ende noch einmal kurz zu Punkt 3.
Da wird davon gesprochen, dass Gottes Name in dieser Welt gelobt und gepriesen wird!? Da wird gesprochen davon.: ,,Wie klingt so herrlich dein Name Gott in dieser Welt!?”
Lass dir diese Frage gefallen. Haben wir, hast du den Auftrag des Herrn, uns diese Welt untertan zu machen, wirklich richtig verstanden? Haben wir es richtig angestellt? Haben wir den Auftraggeber richtig verstanden????
Nein, diese Frage kann ich dir beantworten!
Nein, wir haben den Auftraggeber Gott, seinen Sohn Jesus Christus, sogar ans Kreuz genagelt.
Und das Schlimme ist, und das tut mir am meisten weh, wir tun es heute noch. Wir nageln jeden Tag Gott aufs Neue ans Kreuz.
Ich / Wir treten Gott mit unserem Verhalten und mit unseren Taten jeden Tag aufs Neue in den Hintern. Wir Menschen bringen den Auftrag nicht zustande und wir verspotten unseren Auftraggeber Gott.
Wir sollten diesbezüglich schnellstens etwas ändern…..
Wir sollten damit anfangen nicht zuzulassen, dass an Gott und an unseren christlichen Werten daran herumgespielt wird und wir alles im Namen Gottes tolerieren und akzeptieren.
Ein kleiner Beginn ist schon damit wiedergegeben, dass wir Gott allein die Ehre geben!
Alleine Gott loben und preisen und Gott als Schöpfer aller Dinge über alles in der Welt stellen.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.