Predigt zu Psalm 3:

Predigt zu Psalm 3:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit uns Allen.

Gemeinde.: Amen

Der Predigttext für den heutigen Sonntag, steht im AT in Psalm 3.

Wohin mit meiner Angst!

Hattest du, hattet ihr schon einmal richtig Angst?

Ein tiefes Luftholen geht auch nur noch ruckartig……… so! Nasse Hände und mit einmal werden die Achselhöhlen nass!

Deine ganzen Gedanken drehen sich im Kreis und Dir ist einfach nur noch ganz schlecht vor Angst!

Du fängst einfach an zu weinen, weil du mit deiner Angst nicht mehr klarkommst.

Weil die Angst mit aller Macht über dir steht.

Du möchtest am liebsten nicht mehr aus dem Bett aufstehen. Du hast das Gefühl, alle Menschen sehen dich einfach nur noch an und sehen deine Schwäche und deine Schwächen.

Andere Form der Angst… du bist irgendwie unheilbar krank vor Angst.

Die Gesundheit hat dich derart erwischt, dass du mit dem Schlimmsten rechnen musst.

Deine letzte Zeit ist angebrochen und rückt immer näher, die letzte Zeit mit Begleiterscheinungen wie.:

  • Ungewissheit,
  • Trostlosigkeit und
  • das ganze wieder gepaart mit Angst.
  • das Leben, das fühlt sich einfach nur noch furchtbar an.

Die meisten von uns kennen dieses Gefühl ganz sicher.

Und zu guter Letzt wird dann auch noch der Fernseher angemacht und dort sind auch wieder nur Menschen, die Angst und Schrecken verbreiten………………

Denn mit Angst und schlechten Nachrichten da lässt sich Geld verdienen, da lässt sich aufsehen erregen.

Nein, ich möchte es anders tun.

Nein, ich möchte euch heute mit dem Predigttext von dem Psalm 3, den ihr eben gehört habt, keine Angst machen.

Nein, ganz im Gegenteil, ich möchte euch mit diesen Zeilen die Angst nehmen und euch mit Psalm 3. Mut machen.

Dazu aber später noch mehr.

Psalm 3. ist förmlich ein Hilferuf an Gott.

Ein Hilferuf des großen und mächtigen König David. (also der den wir kennen aus der Berichterstattung von David und Goliath) Es hat Familienstreitigkeiten gegeben.

Und nun macht der eigene Sohn, namens Abschalom, Jagd auf seinen Vater und will Ihn an den Kragen. Nicht zu guter Letzt ein ganzes Heer, ist hinter dem König David her. David versteckt sich und er macht sich… naja, auf deutsch gesagt fast in die Hose, …..wenn da nicht Gott wäre…………………

Nun könnte man schon wieder direkt sagen, was interessieren mich irgendwelche Familienstreitigkeiten zwischen Vater und Sohn?

Diese Streitigkeiten sind schon über 2600 Jahre zurückliegend. Und doch hat dies mit Angst zu tun. Meiner

Meinung nach ist und bleibt Angst die Gleiche.

Angst bleibt Angst!

Ob sie nun vor 2600 Jahren oder heute ist. Angst bleibt Angst.

Ob bei der Gesundheit von Menschen, vor einem Bankrott oder vor dem Tod.

Angst bleibt Angst.

Wie viele Menschen haben Angst?

Wie viele Menschen haben Existenzangst, ja auch Todesangst.

Auch König David kann nachts nicht schlafen, weil er von vielen Menschen einem ganzen Heer einschließlich seines Sohnes verfolgt wird.

Der eigene Sohn. Wie oft schaffen es unsere Kinder uns schlaflose Nächte zu bereiten und wir haben Angst um Sie!???

Und dann kommt auch noch der Spott hinzu.

David kennt auch diese Sätze, die es heute genauso gibt. Sätze, die wir aus dem Psalm 3 hören. Sätze, die ich deutlich genauso noch heute hören kann.

Sätze z.B:

  • das mit deinem Gott das war wohl nichts
  • mit dem Glauben an Gott hast du dich nur zum Gespött der Menschen gemacht
  • wo ist denn dein Gott und wann hilft er dir (wie bei Jesus Christus auch)
  • du findest eh keine Hilfe bei Gott
  • und so weiter.

Das alles ist sehr niederschmetternd. Und David besinnt sich ganz deutlich auf seinen Gott.

Er sagt: ,,Gott, du bist meine Abwehr, du richtest mich und meine Ehre wieder auf.”

Ja, er ruft ganz laut zu Gott. Ja, laut, das ist nicht nur ein Säuseln oder ein Flüstern, nein lautes Rufen hallt es Gott da entgegen….

Ja, wir Menschen haben Angst. Zweifelsohne!

Und auch unsere dummen Menschen aus Politik und Wirtschaft arbeiten am liebsten mit der Angst. Menschen einzuschüchtern und förmlich weich zu machen, so sehr, dass sie es mit der Angst zu tun bekommen. Leider ein riesiges Thema auch in unserer heutigen Zeit.

Und wenn Du es nicht glauben willst, dann denken wir doch mal zurück an unsere Kindertage. Ich bin mir sicher, dass wir alle noch die Sätze unserer Eltern im Ohr haben.

– Räum dein Zimmer auf,

– räum jetzt endlich dein Zimmer auf,

– räum jetzt bitte sofort dein Zimmer auf!

Und was passiert?

Nichts! Bis dann plötzlich der Satz fällt: ,,wenn du nicht sofort dein Zimmer aufräumst, dann.:

  • setzt es was oder
  • es gibt kein Fernsehen heute Abend
  • kein Abendbrot und
  • du gehst direkt ins Bett.

Furchteinflößend und interessant ist nun einmal und bleibt die Angst. Angst vor Strafe.

Angst etwas falsch zu machen, Angst etwas einzubüßen. u.a.

So entstehen Ängste. Im kleinen und enden dann irgendwann mal im Großen.

Ängste werden meistens von Menschen gemacht.

Eine Ausnahme vielleicht, wenn es die Gesundheit betrifft.

Obwohl, wir kennen ja Corona und die ganze Lüge dahinter! Das sind Krankheiten, die von Menschen gemacht sind.

Was tun wir jetzt mit unserer Angst???

Was tun wir mit unseren schlaflosen Nächten? Nicht mehr zu wissen, noch einen noch aus.

Ja, auch ich bin eigentlich ein Vollprofi für Angst gewesen.

In vielen Punkten bin ich nicht nur Profi, sondern kann sogar aus eigener Erfahrung berichten:

  • schlaflose Nächte
  • nicht mehr zu wissen noch einen noch aus
  • eine kalte Wohnung, weil nichts mehr zum Heizen da war
  • die Socken mit den Löchern nach hinten auf die Wäscheleine gehängt, damit keiner sehen kann, dass man sich gerade keine neuen Socken leisten kann.
  • Arbeitslosigkeit teilweise noch nicht einmal Geld um einkaufen zu gehen für Lebensmittel
  • Angst über Angst……

Und dann, als es plötzlich gar nichts mehr ging, erinnerte ich mich daran, was ich einmal gelernt und gehört habe. Jesus Christus hat gesagt: ,,Wir sollen keine Angst haben. All unsere Sorgen sollen wir ihm auferlegen und auf ihn werfen…”

Und König David, der macht es genauso.

König David, so hören wir uns Psalm 3.

David, der schläft gut ein und wacht wieder auf, denn Gott beschützt ihn…

David, der drückt sich noch krasser aus. Er fordert Gott förmlicher auf.:

  • Herr erhebe dich, bring mir jetzt Hilfe.
  • David mutiert förmlich in körperliche Gewalt.
  • Er sagt, Gott hat all seinen Feinden die Kiefer zerschmettert und die Zähne rausgehauen.
  • Das ist schon deutlich.
  • Das ist schon beängstigend.
  • Welch ein Vertrauen von David, dass Gott selbst die Sache in die Hand nimmt.

Und im Schlusssatz sagt er ganz deutlich:

Bei Gott findet man die Hilfe, die man braucht, und David bittet zusätzlich um Segen für die Welt.

Hast du Angst? Kommst du da nicht raus????

Dann tu es wie David und vertraue auf Gott.

Besser geht es nicht und besser kann man es nicht sagen.

Und das möchte ich jedem Menschen als Trost zusprechen. Denn genauso ist es.

Vertraue Gott…………..

Gott ist da. Heute habe ich keine Angst mehr.

Ganz ehrlich. Wenn heute mich so ein ungewisses Gefühl überkommt, dann bete ich.

Ich bete mir diesen Ansatz von Angst aus der Seele.

Dann ist diese Ansatz-Angst auch wieder ganz schnell verschwunden.

Nein, ich brauche keine Angst mehr und ich habe keine Angst mehr, das kann ich ganz klar so sagen, wenn ich hier sitze oder stehe.

Ich habe keine Angst mehr und du brauchst auch keine Angst zu haben.

Gott wird für Dich kämpfen, mit allen Mitteln, die in seiner Macht stehen.

Das, was Gott bei mir und mir geschaffen hat, wird dir auch helfen, du musst nur Gott den Freiraum dazu geben.

Gehe einfach und ganz praktisch im Gebet zu Gott, fordere von ihm, auch dir zu helfen mit seinen Mitteln.

Dann kannst du auch sagen, Gott ist dein Schild, deine Rüstung, deine Flugabwehrkanone, wenn die Angst und Hoffnungslosigkeit im Anflug sind…

Wie Jesus mir geholfen in Angst und Einsamkeit,

wie er mich dann getragen voller Barmherzigkeit,

das darf ich denen sagen, die müde sind im Lauf und die sich manchmal..

Fragen: Wann hört die Prüfung auf?

Wie Jesus mich getröstet als tief im dunklen Tal kein Ausweg mehr zu sehen war,

nur Schluchten überall das darf ich weitersagen dem der am Boden liegt.

Dein Jesus hört dich klagen, Sein Leben nie versiegt.

Wie Jesus mich erinnert, weil ich leicht mutlos bin, an sein Wort, dass mich stärkte, mich neu zog zu ihm hin, das darf ich dir jetzt sagen, der du trägst schwer und viel.

Bald hören auf die Fragen, bald bist du schon am Ziel.


Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.

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