Predigt zu Psalm 21:

Predigt zu Psalm 21:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im NT, bei Psalm 21.
Wer ist mein Feind? (Feindbilder)
Psalm 21. besteht für mich aus einer Dreiteilung.
Martin Luther gibt dem Psalm die Überschrift „Hilfe für den König“ und das sind wir auch genau schon
beim Thema und bei meiner bereits erwähnten Dreiteilung.
Die Verse 1-7 sind Wünsche und Dank
von Vers 8 bis 13 wird dann der Wunsch geäußert, was alles mit Feinden passieren soll mit
Gottes Feinden und den Feinden im privaten Umfeld von David.
Und im letzten Vers wird der Wunsch geäußert, Gott soll sich bitte daran erinnern und sich in
seiner Kraft erheben und die Ankündigung, dass wir Menschen ihn dafür loben müssen.
Das war kurz zusammengefasst Psalm 2.!
Für viele ist Psalm 21. eher verstörend, denn es werden deutliche Worte gefunden, was mit Feinden
von Gott alles passieren sollte. Was will das nun heute mit uns?
Was sollen wir damit anfangen?
Das Thema Feinde und Feindbilder ist aktueller denn je!
In den letzten Wochen habe ich die Wahlen und die Vorbereitung dazu beobachtet. Irgendwie dreht
sich alles nur noch um den Krieg mit Russland, die AFD und dass alles schlechter werden wird,
wenn diese gewählt werden.
Tatsächlich hat sich kaum eine andere Partei trotz der schlechten Wirtschaft mit den Wünschen und der
Menschen mit etwas anderem beschäftigt!
Nur die AFD.
Es werden Feindbilder geschaffen, die Russen, die AFD, oder sonst irgendwelche Menschen ……….und
das Volk spielt offensichtlich gar keine Rolle mehr!
Im Gegenteil, alles wird kaputt und schlecht geredet und er noch verschlimmert. Irgendwie geht der
Fokus nur noch auf Krieg zu machen und dem Volk, den bösen und den blöden Russen zu präsentieren.
Selbst die Kirchen, die für alle Menschen sich einsetzen sollten, haben sich positioniert und haben
Ehrenamtliche aus ihren Reihen verband, die gerade mit dieser Partei der AFD sympathisieren.
Da frage ich mich, geht’s noch!?
Und nun ist die Wahl rum. Die AFD hat keine absolute Mehrheit, keiner möchte mit dieser Partei
koalieren! Wie geht’s jetzt weiter und wie soll es weitergehen?
Ich bin der Meinung, wir alle sollten beten, dass uns der Frieden und unseren christlichen Glauben in
jedem Fall erhalten bleibt!!!!
Wir müssen auf das achten, was uns Gott sagt und von uns möchte. Übrigens,
falls es irgendjemand vergessen hat“…:,,selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder
heißen!”
Eine Frage hätte ich aber doch noch! Warum bittet David, dass seine Feinde umgebracht werden
sollen? Feindbilder?
Hat Gott das nicht alles im Griff?
In Psalm 21 lese ich, dass Gott sehr wohl das Ganze im Blick hat und alles genau beobachten
wird.
Natürlich wünsche ich keinem Menschen solche Szenarien wie in Psalm 21.
Nur und jetzt passt dieses Wort NUR, was ist, wenn der König nicht mehr König des Volkes ist?

Ich glaube, dann wird sich Gott auch darum kümmern.
Ein König oder Bundeskanzler haben die Aufgabe, sich um die ihm anvertrauten Menschen zu kümmern
und nicht eigene Befindlichkeiten zu vertreten, zu regieren und zu vertreten.!!!

Ja, ich bin ganz ehrlich, ich habe so ein Land nun schon 2x erleben müssen.
Damals die DDR und heute die Bundesrepublik Deutschland und ich vermisse zunehmend
Wertschätzung und ein friedliches Miteinander.
Ich wünsche.:
keine Vergewaltigung
ich wünsche keinen muslimischen Glauben oder
sonstiges was nicht im Einklang mit dem Wort von Gott der Bibel zu bringen ist.
Denn alles, was nicht dort steht und auch das, was nicht im Sinne von Gott ist, das bringe ich in
Verbindung mit dem Wort ,,ÜBLES tun.,,
Dazu beschreibt es die Bibel ganz deutlich und Psalm 21.
Der Psalm sagt ganz klar, alles was so ist, das soll vernichtet werden.
Und tatsächlich, da habe ich nichts dagegen.
Darum.:
Lasst uns dafür beten, dass es anders wird.
Lasst uns beten für die Menschen, die in unserem Land etwas zu sagen haben, egal
welcher Partei sie angehören.
Lasst uns dafür beten, dass alles, was sie entscheiden, im Einklang mit Gottes willen
geschieht und geschehen muss…..
Psalm 21 in seinen drei Teilen bringe ich in Verbindung mit dem Endsieg von Jesus Christus am Ende
der Welt.
Weil es hier zwar um dieses Vernichten der Feinde geht, aber jetzt ist die berechtigte Frage?
Wer ist denn nun mein Feind?
Der Russe ist es garantiert mal nicht!!!!
Ich glaube, dass das Feindbild wesentlich komplexer ist als das, was wir uns vorstellen.
Psalm 21 steht in Verbindung mit Psalm 20 ohne Frage.
Psalm 20. besteht aus Danken und dem Bitten!
und
Psalm 21. kündigt klare Konsequenzen an und ja, unter anderem auch das Danken, von uns Menschen
bei Gott.
Ich möchte ganz ehrlich sein. Ich möchte mir von dieser Welt keine Feindbilder aufs Auge drücken
lassen.
Und auch ich habe ganz, ganz schlimme Gedanken, wenn ich derzeit das politische Geschehen
und das Miteinander in unserem Land so sehe!
Ja, auch ich schaue oft verwirrt und etwas ängstlich auf unsere Welt und unser Land. Auch ich bin ein
Mensch, der oft Gott nicht sehr viel zutraut. (will lieber selber handeln!)
Ich wünsche mir mehr als oft, dass er seine Macht einmal zeigen möge und mal richtig reinhauen soll.
Das passiert nicht und deswegen fühle ich mich hilflos und irgendwie ausgeliefert.
Natürlich könnte man jetzt sagen.:
was geht mich das große Ganze an?

Was geht mich irgendeine Partei an?
Was geht mich der Bundeskanzler an?
Ich habe meine eigenen Probleme. Das Wort ausgeliefert sein und den Feinden ausgeliefert sein die oft
von Gott gar nichts wissen wollen und trotzdem Macht über uns haben sehen oft anders aus!!!
Da ist es ein Sachbearbeiter beim Finanzamt, verschobene Gesetze, Krankenkassen, Arbeitgeber
oder was auch immer.
Und schon sind unsere Feindbilder gewachsen. Und genau das ist es, das sind für mich die kleinen
Könige in unserem Leben.
Das Gefährliche daran ist nur, wenn sie sich ihrer Macht bewusst sind und mit dieser Macht
spielen.
Vielen von uns dürften diese kleinen und großen Könige bestens bekannt sein. Ja, wir sind dem
einen oder anderen Sachbearbeiter oder wem auch immer schon mal ausgeliefert gewesen.
Und ich habe oft daran auch keine gute Erinnerung.
Ich ertappe mich dabei, wie David in Psalm 21 zu denken und zu wünschen! Dass ich solchen Menschen
die Strafe Gottes wünsche.
Die Strafe Gottes wünsche, wenn ein Pastor einen Brief verfasst und mit gefährlichem Halbwissen über
eine Partei wie die AFD herzieht und seine Kirchenmitglieder auffordert, diese nicht zu wählen. (Brief
hochhalten!!!!)
Was ein trauriger Teil eines Menschen, der das anders machen sollte.
Ein Pastor, ein Geistlicher sollte für alle Menschen da sein, egal welche Konfession, welche Partei
ja und was er getan hat auch.

Was wäre ich doch für ein schlechter Seelsorger, wenn ich nicht zu den ehemaligen großen Stasi-
Beamten im Altenheim gehen würde und mir seine Geschichte anhören würde?

Wenn ich einen Unterschied machen würde.:
beim Helfen von Menschen?
Diese Menschen auslassen würde,
ausgrenzen?
die kleinen und großen Könige.

Natürlich sind nicht alle Menschen so. Es gibt genügend Menschen, die verantwortungsbewusst in
ihrem Job in ihrer Position als Verantwortlicher umgehen.
Leider zu wenige. Darum auch meine Aufforderung, diese lese ich in Psalm 21 ganz deutlich.
Lasst uns alles prüfen und das Gute behalten und lasst uns von Menschen einfach Abstand nehmen, die
nicht im Einklang mit Gottes Wort agieren reagieren und reden.
Darum am Schluss meiner Predigt zu Psalm 21. Ich möchte uns allen Mut machen, zu reden, mit dem
Finger darauf zu zeigen, wenn etwas nicht richtig ist, wenn etwas ungerecht läuft.
Immer im Bewusstsein.:
,, das letzte Wort spricht Jesus Christus.“
Auch der größte Machthaber oder der hohe Beamte und Sachbearbeiter wird am Ende gemeinsam mit
dir auf einer Stufe vor Gott stehen.
Das ist die große Gerechtigkeit und auf die freue ich mich.
Darum nur Mut!
Halte dich an Gottes Gebote und Gesetze und du wirst auf dem richtigen Weg sein. Und ja, ich möchte
mit dem letzten Satz aus Psalm 21. schließen.:,, Komm Herr, erhebe dich in deiner Kraft, ich will dich

aber dafür schon heute loben und Preisen für deine Macht über alle Dinge auch in unserem und
in meinem Leben.

Ja, ich möchte dir danken für all das Gute, was du uns und mir bis heute gegeben und uns widerfahren
ist. Gelobt seist du in Ewigkeit Amen.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert