Predigt zu Psalm 1:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im AT
Psalm 1.
Psalm 1 ist ein kurzer und knackiger Psalm.
Überschrift: Entweder Oder?
Ja, so könnte die Überschrift über dem Psalm 1 lauten. Es werden zwei unterschiedliche Menschen
beschrieben in diesen Zeilen
Da geht es ganz klar um zwei unterschiedliche Menschen Typen!
Und es hat an Aktualität die letzten zwei bis 3000 Jahre gar nichts eingebüßt.
Es geht um den gläubigen und den ungläubigen Menschen.
Der Gläubige wird beschrieben mit Worten wie.:
der selige Mann
der Gerechte und
der Ungläubige wird beschrieben.:
Sünder
Spötter und wird verglichen mit
Spreu im Wind.
Hören wir noch mal dazu den Psalm 1. in seiner Kürze!
Wenn ich so etwas lese und höre, dann fehlt mir oft das Verständnis in unserer heutigen Zeit.
Meistens ist es doch so, wenn wir Menschen es wissen und wenn Menschen es wissen lassen, dass du
Christ bist, dann bist du irgendwie schon Außenseiter.!!!!!!!!!!!
Da bist du raus aus der Nummer.
Langweiliger Christ.
Und dennoch, augenscheinlich geht es vielen Christen in der Welt noch viel schlechter als allen
anderen. Von wegen langweilig!!!!
Christen werden angefeindet oder sind auf der Flucht. Das dürfen wir jeden Tag in den Medien
hören, erleben und sehen.
Von wegen an irgendwelchen Wasserbächen gepflanzt und selig werden!? Das klingt schon fast wie
Hohn und Spott.
Und wenn es an das eigene Leben geht, dann sieht es immer noch ganz anders aus!!!!
Christen heute und das Leben als Christ da möchte ich gerne einen eigenen Ausflug in die
Vergangenheit und das eigene Leben machen.
Gern eigentlich nicht!!!!
In mein Leben, als Sünder, Frevler und ja, das Leben wie Spreu im Wind.
Da kann ich mitreden!
Ja, ich kann mitreden bis zum Anschlag bis hin zu den tiefsten Abgründen, die das Leben ja einem so
bieten kann.
Gut beschrieben im Psalm 1.
Das Leben selbst habe ich ausgekostet, bis es nicht mehr ging……..
Und was ist von allem geblieben?
Nichts!
Es ist nichts geblieben, außer gähnende Leere!
Und all das, was angeschafft wurde, ist weg und verflogen wie Spreu im Wind.
Wenn ich zurückblicke, was für ein Frevel und was für ein Frevler bin ich doch gewesen.
Was für ein trostloses und trauriges und ja böses Leben.
Ein unnötiges Leben mit unnötigem Mist angehäuft und schlimmer noch Menschen verletzt, belogen
und betrogen!
Was für ein Mist.
Ein trauriges und nutzloses Kapitel im Leben.
Im Nachgang!
Und dann und dann der freie Fall und der Absturz! Mich selbst ins absolute Abseits hineinmanövriert.
Und dann kam Jesus und dann kam der Glaube an ihn.
Und was ist heute? (Also bei mir in meinem Leben?????)
Ein Leben wie im Taubenschlag. Menschen über Menschen und irgendwie ist immer was zu tun und
immer ist Irgendetwas los……………….
Ein Leben an sprudelnden Bächen bestehend aus Menschen…..
Es ist alles irgendwie anders.
Geld und Besitz, zählt irgendwie nicht mehr und funktioniert doch irgendwie.
Keine Zeit zum müde werden!!!!
Man wird gebraucht!
Du bekommst die unterschiedlichen Menschen an die Seite gestellt. Viele für lange Zeit, manche nur
für ganz kurze Zeit. Gott sagt dir was ansteht und was zu tun ist.
Von deinem sprudelnden Lebensbach gehen immer wieder kleine neue Bäche ab…
Und plötzlich, nach und nach, weißt du, warum du erstmal so extrem als Sünde und Frevler Leben
musstest.
Leben musstest, die Erfahrung machen musstest.
Damit kann man sich viel besser in die Lage der unterschiedlichsten Menschen hineindenken und
versetzen.
Du kannst helfen, zuhören und dich mit einbringen….
Und wenn deine Frage lautet: Wie ist das heute mit den Sünden und Verfehlungen, mit den Lügen
und mit dem Betrügen?
Ich möchte dir ganz ehrlich antworten….
Tatsächlich gelingt es mir selten so zu leben, wie ich möchte.
Und wenn man den Worten von Jesus folgt…., dann fangen wir Menschen ja schon in Gedanken an,
mit ihnen zu sündigen. Wenn mich heute jemand nach meinem Leben fragt, dann bin ich auch
weiterhin durchgefallen und falle auch immer wieder durch das Raster.
Nein, ich werde von mir aus auch heute nicht vor Gott bestehen können. Niemals…..
Und ganz ehrlich, weitergesprochen! Mir geht es nach meinen Verfehlungen echt beschissen.
Weil ich weiß, dass ich wieder einmal vor Gott und vor dem Evangelium ganz schön Scheiße gebaut
habe.
Ich kann nicht schlafen und ich kann mich kaum auf den Tag konzentrieren, wenn ich nicht…….
….. wenn ich nicht wüsste wo ich meinen Müll abladen kann!
Denn wenn ich meinen Müll nicht im Gebet vor Gott gebracht habe, dann gehts mir auch irgendwie
weiter, echt beschissen.
Wenn ich das nicht tue, meine Dinge vor Gott im Gebet gerade zu rücken, dann geht es mir schlecht
und ich fühle mich schlecht, weil ich wieder mal den rechten Weg, in einem Anfall von Dummheit
und Arroganz verlassen habe.
Paulus, der Schreiber des Neuen Testamentes in großen Teilen, der drückt es so aus.: ,, das Gute was
ich tun will, das tue ich nicht das Schlechte was ich nicht tun will, das tue ich”.
Paulus, du hast recht, ich bin da ganz bei dir!
Ja, ich weiß wie es ist, wenn man im Kreise, der Spötter und Frevler sitzt! Und ich weiß auch, dass
mein Leben als Christ mehr als zu wünschen übriglässt.
Und doch habe ich etwas gefunden und erlebt und möchte es für immer behalten, nämlich die
Vergebung bei Gott.
Ich möchte heute, dass mit meiner Arbeit und unserer Arbeit erreicht wird, dass sich nicht Menschen
in ihrem Leben verlieren und trostlos sterben.
Wahrscheinlich bin ich deswegen auch so gerne im Seniorenheim, dass man Menschen auch am Ende
ihrer Tage noch so viel wie es geht von Gott erzählen kann.
Trostlos und einsam Sterben ein riesiges Thema in unserer heutigen Zeit.
Darum, und das sagt mir Psalm 1 ganz deutlich: Lasst uns nicht im Kreis der breiten Masse stehen,
sondern lasst uns als Christen einen festen Anker bei Gott haben.
Einen festen Anker und an einem Bach gepflanzt sein, dass wir immer reichlich Nahrung, reichlich
Flüssigkeit und reichlich Eingaben von Gott erfahren dürfen.
Und wenn du denkst:
wieder nicht geschafft
ich wollte geduldiger sein
ich wollte freigebiger sein
ich will das nicht mehr
ich wollte nachsichtiger sein
und bin doch nicht barmherzig gewesen
ich wollte bescheiden sein und habe mich doch wieder über andere erhoben
Ich wollte demütiger sein!
Wenn du denkst ich armer elender Mensch, dann bist du genau richtig. Genau richtig im Psalm 1.,
denn hier kriegst du den Spiegel vorgehalten.
Entweder du sitzt mit den Frevlern am Tisch oder du gehörst ganz zu Jesus Christus.
Dazwischen drin gibt es nichts!!!!!!!!
Entweder Oder.
Lasst uns zur rechten Zeit unsere Arbeit tun und auch Früchte bringen.
Ich glaube heute mehr denn je, dass viele Menschen aufgrund ihrer Art und Weise zu leben mehr
Christ sind, wie sie es selber vermuten würden…
Darum lasst uns mutig sein und raus aus der Masse weg von den Frevlern hin zum Glauben an Gott
und Jesus Christus damit ist für mich der Psalm 1 der ausschlaggebende Psalm und somit zu Recht
der erste Psalm in der Psalm – Sammlung.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.