Predigt zu Philipper 3, 4-14:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im NT, bei
Philipper 3, 4-14
(Umbruch) …was mir bewusst wird!!!!
Der heutige Predigttext ist ein Brief des Paulus an die Philipper. Paulus, er schwärmt geradezu von
Jesus Christus.
Von Jesus und erklärt alles Andere im Leben in seinem Leben für klein und unbedeutend.
Es findet sozusagen in ihm mit ihm durch den Glauben an Jesus Christus eine Umbewertung statt.
Werte, die einmal etwas bedeutet haben oder die uns etwas bedeutet haben, wie z.B Geld, Besitzt,
Macht usw. sind in den Augen eines Christen nichts mehr wert. (maximal Nebenrolle…)
Paulus bezeichnet es sogar, als Unrat und unnötiges Beiwerk.
Ein recht komplizierter Text und vor allem aus dem Zusammenhang genommen, denn der Brief an
die Philipper enthält sehr viele andere Details. Schauen und hören wir mal, was an diesem Sonntag
der Text für uns und für dich und vor allen Dingen mit mir gemacht hat.
Hören wir den Predigttext aus Philipper 3, 4 – 14
Man könnte es überschreiben…., wenn es dir bewusst wird, dass ein Leben ohne Gott und Jesus
Christus nichts mehr wert ist.
Wenn du anfängst, deine Prioritäten anders zu setzen und du zum Grübeln kommst.
Plötzlich stellst du fest, dass alles Andere so nebensächlich gewesen ist, auch.:
dass auch das schönste Auto,
das dickste Konto und
das tollste Haus und
der beste Urlaub nur noch unnötiges Beiwerk sind.
Wenn deine Werte sich sozusagen verschieben.
Deine Wertvorstellungen sich verschieben….
Und plötzlich wird alles ganz anders in deinem Leben.
Plötzlich verschwinden auch die Fragen, die dich vom Glauben zurückhalten.:
Was bin ich bereit zu investieren für Gott?
Welches Risiko gehe ich damit ein?
Risiko z.B. einem Gott nachzufolgen.
Wie weit gehe ich?
Diese Fragen sind nicht mehr und du lebst dann in den Tag hinein und verlässt Dich ganz darauf, dass
Gott dich durch diesen Tag führt. Ich weiß nicht, ob es dir auch schon so ergangen ist oder ob es
vielleicht noch dauert oder du gerade in der Zeit des Umbruchs stehst…….
Paulus schreibt im Text.:,,Ich möchte nur eines.:
Jesus immer besser erkennen,
im Glauben wachsen, und
teilhaben am Leben und Sterben, wie es Jesus Christus getan hat.
Ich möchte ein Leben führen, wie Jesus Christus es geführt hat. Paulus schreibt ganz klar
weiter.:,, Ich vergesse was hinter mir liegt und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt.
Und danach möchte er nur noch sterben.
Das klingt zum einen ziemlich kompliziert und ist zum anderen doch recht einfach zu erklären.
Alles, was einmal gewesen ist, ist vorbei und hat sich erledigt.
Jesus Christus ist in dein Leben gepoltert und nun fängt alles irgendwie an, anders zu werden!
Ja, genauso sollte es sein. Dein Fokus liegt auf Jesus und damit verbunden die Arbeit mit und an
den Menschen.
Nicht nur Menschen, aber ganz klar auf den christlichen Werten…….
Ich weiß, dass es sicherlich sehr schwer ist, Menschen davon zu erzählen, …was in deinem Körper, in
deinem Kopf und mit deiner Seele sich verändert und vorgeht…
Alle, die zum Glauben bereits gekommen sind, wissen ziemlich genau von was ich da spreche.
Mir wird es oftmals, wenn nicht sogar täglich bewusst, was Gott und Jesus in meinem Leben täglich
so anrichten.
Wie zum Beispiel letzten Freitag Gottesdienst. Gottesdienst im Altenheim.
Wenn ich dort freitags in aller Regelmäßigkeit Gottesdienst im Seniorenheim feiere, melde ich mich
zuerst beim Betreuungspersonal. Dort wurde ich wie sonst auch immer überaus freundlich
empfangen. Normalerweise ist das mit Hektik verbunden, denn nun müssen Menschen aus den
einzelnen Etagen geholt und zum Gottesdienst in den Saal transportiert werden.
Doch nicht an diesem Tag, ganz im Gegenteil, wurde mir erst einmal ein paar Kekse hingestellt und
kein Stress brach aus.
Hier ist was faul, so dachte ich!
Und ich sollte Recht behalten. Die Bitte des Personals war, keinen Gottesdienst stattfinden zu lassen,
stattdessen die Zeit dafür zu nutzen, im Seniorenheim Seelsorge mit älteren Menschen zu machen.
Ganz ehrlich, ich war schon ein bisschen enttäuscht. Die Begründung war aber einleuchtend!
Zu wenig Personal, zu wenig Betreuungskräfte, und tatsächlich war keiner in der Lage, zusätzlich
noch Menschen von den einzelnen Etagen zu holen und zum Gottesdienst zu bringen.
Wie gesagt, ich war schon ein bisschen enttäuscht. Und dann dachte ich, na gut, da räume ich die
Sachen alle wieder weg und gehe durchs Haus und schaue ein wenig nach den Menschen, deren
Seelen und ihren Nöten und ihren Ängsten. Ich war aber immer noch im Saal, wo normalerweise
Gottesdienst gefeiert wird. Plötzlich war dort eine Frau, Rollstuhlfahrerin und sie konnte noch auf
sich alleine aufpassen. Sie war wie jede Woche zum Gottesdienst gerollt. Sie forderte ganz klar ihren
Gottesdienst ein. Und plötzlich kamen noch weitere Menschen dazu, die alle den Weg fanden in den
Saal.
Wie gut dachte ich…., und warum habe ich nur an dir Gott bezweifelt?
Natürlich feierten wir dann eine kleine Andacht mit einem anschließenden Spaziergang zum Meer.
Ganz klar, könnten jetzt einige fragen, was hat diese ganze Begebenheit mit dem Predigttext zu
tun!?
Vieles.
Das sind die Tage, die Du erleben wirst!
Tage erleben, wie du sie vorher nicht gekannt hast. Mein Gott kann……
Da bekommt alles plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Gottesdienst ist erstmal zerstört……(findet
nicht statt…)
Und doch, Gott schickt die Menschen zum Gottesdienst! Du bist nicht alleine, Gott ist da und er
schickt dir Menschen…..
Wenn du meinst, du könntest einen Tagesplan machen……, dann kann ich dir nur sagen, wenn du
Gott zum Lachen bringen möchtest, erzählst du ihm deine Tagespläne.
Jeder Tag ist irgendwie anders, als man sich ihn vorher vorgestellt hat.
Und dann bin ich wieder ganz klar beim Predigttext und bei Paulus.
Alles, was einmal im Leben gewesen ist, ist hinfällig. Ängste, Zweifel, die braucht man nicht mehr.
Denen braucht man überhaupt keine Beachtung mehr zu schenken.
Denn Gott regelt es auf seine Weise und für sich. Und alles, was du als Mensch, als Person, als Vater,
Mutter, Kind getan und gemacht hast, vielleicht einmal gesagt hast, ja gedacht hast, erledigt sich von
selbst.
Du kannst daran beruhigt einen Haken machen.!!!!!!!
Es entsteht in deinem Leben ein Umbruch und das Bewusstsein es wird in dir vieles NEU gemacht
werden.
Ein Umbruch im Herzen, ein Umbruch in deiner Seele tritt ein und du kannst nichts daran ändern!
Wenn dir bewusst wird:
dass dein Leben nicht mehr aus Dingen, Materiellen und Besitz besteht…
wenn dir bewusst wird, nach den Menschen zusehen und für Sie da zu sein….
wenn dir bewusst wird, dass du, der du mit allem übervoll und gesättigt bist, aber die innere
Leere immer größer wird….
Wenn dir bewusst wird, dass du so nicht mehr weiterleben willst in Partnerschaft, Arbeit,
Verein…..
wenn dir bewusst wird dass die Tage die du zu leben hast einfach nur vergeudete Tage sind,
weil du nach dem Sinn in deinem Leben suchst…..
… dann versuche es doch mal mit Jesus Christus….
Dann wird es Zeit für einen Umbruch…..
Eigentlich ist es immer Zeit für einen Umbruch, solange der Grund für den Umbruch Jesus Christus
heißt.
Wenn dir bewusst wird, dass du einen Umbruch, eine Veränderung in deinem Leben mehr als nötig
hast.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.