Predigt zu Matthäus 9,35 – 10,1 ff
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im NT, bei
Matthäus 9,35 – 10.1 u.ff
(…und wo sind eigentlich die Fachkräfte?)
Das ist genau mein Predigttext. Jesus zieht los und verkündet das Evangelium allen Menschen. Natürlich macht er das in Vollmacht von Gott und mit den entsprechenden Begleiterscheinungen.
Er macht gleich noch eine ganze Reihe von Wundern am laufenden Band.
Es werden Kranke geheilt, Blinde sehen, Menschen werden von ihren Lastern befreit.
Und damit steht er (Jesus) gleich direkt wieder vor einem großen Desaster.
Er sieht eindeutig, wie viel zu tun ist und stellt fest, es gibt viel zu tun, aber es fehlen die Facharbeiter, die Arbeiter…..
Dies als Einleitung zum Predigttext von heute, der stammt aus dem Neuen Testament Matthäus 9,35 – 10,1 und folgende.
Ja, es ist genau meins.
Einfach losziehen und Gottes Wort verkündigen. Verkündigen, egal wo und wie.
Später im laufenden Predigttext gibt Jesus die Anweisung, ganz klar allen Menschen, und ich wiederhole diesen Satz allen Menschen, das Wort von Gott zu verkündigen.
Also Verkündigung überall da, wo es passt oder nicht passt. Ohne Rücksicht auf Verluste, das Wort von Gott verkündigen.
Aus dem Predigttext sehe ich ganz klar die Aufgabe, für uns Christen tätig zu werden, für Gott, das Evangelium in alle Welt hinaus zu tragen und zu verkündigen.
Nur die Sache hat damals wie heute einen Haken oder auch mehrere sogar davon.
Du kannst es gerne einmal probieren!!!
Ziehe los und verkündige das Wort von Gott an allen möglichen und unmöglichen Stellen dieser Welt. Wenn du das tust, wirst du.:
- die frommen Juden,
- die Tempeldiener und
- die obersten Schriftgelehrten kennenlernen.
Jeder von den vorgenannten möchte dich dann im Namen von Kirche und von Gott dich in Formen pressen und will dir vorschreiben wie du was wann wo und wie zu tun und zu lassen hast.
Dann brauchst du noch jede Menge Genehmigungen und Befähigungsnachweise.
Und wenn du dann alles hast, dann bekommst du noch die Uhrzeit vorgeschrieben, wann du es tun darfst und wann du es zulassen hast! Und dir wird jedenfalls auch noch der Ort vorgeschrieben.
Wenn ich es mal deutlicher übersetzen würde, und mit meinen Worten ausdrücken würde. Sie werden dir dann erzählen, wann Jesus, der Heilige Geist und Gott in genau dieser Zeit und dann vor Ort an dem du gebraucht wirst vor Ort ist!!!!
Natürlich vorgeschrieben von den Kirchen Oberhäuptern. Darum die klare Antwort
von mir.
Das alles ist Müll und das kannst du alles vergessen.
Nichts gegen den 10 Uhr Gottesdienst am Sonntag.
Nichts gegen regelmäßige Andacht und Gottesdienst-Zeiten.
Nein nichts dagegen einzuwenden!!!
Nur eins steht vorn dran.:
- Christ,
- Verkünder,
- Seelsorger ist man 24/7 und nicht nur dann, wenn dir das irgendwelche Menschen erlauben oder vorschreiben wollen.
Gott und das Evangelium lassen sich nicht in irgendwelche Normen und Formen pressen.
Ich bin da ganz dicht an unserem sehr geehrten Herrn Martin Luther.
Der spricht nämlich vom Priestertum aller Gläubigen.
Natürlich befürworte ich auch, dass man sich mit einem Bibelstudium auseinandersetzen sollte.
Dies ist wichtig, um Bibel auszulegen bzw. ich nenne es mal plump erklären zu können.
Nur sollte Dich Fortbildung und Studium niemals davon abhalten, das Wort von Gott an passenden und unpassenden Stellen zu verkündigen…….
Lass dich niemals davon abhalten, durch die Gegend zu laufen und Jesus zu preisen, zu loben und zu verkündigen.
Und ja, es gibt so viele Möglichkeiten und Flecken, die abgearbeitet und abgeerntet werden müssen.
Das ist ganz klar!
Und das ist auch der Wortlaut von Jesus Christus, der sagt: Die Ernte ist groß und es gibt nur wenige Arbeiter.”
Was soll uns heute der Text sagen?
Der Text spricht Mut und eine große Portion Gottes reichen Segen zu, für die Verkündigung zu. Der Text sagt mir, ziehe los und mach einfach. Frag nicht viel und tu es einfach, denn das ist unsere Aufgabe als Christ.
Wenn dich die.:
- Hohen Priester und Schriftgelehrten
- wie z.B. Pastoren, Dekane,
- Pröpste oder auch die Bischöfe ausbremsen wollen
- Arbeitskollegen usw.
Dann sag, du hast Auftrag von Jesus Christus.
Tu es mit allen Mitteln, die dir zur Verfügung stehen. Es ist egal ob du Streetworker, Straßenmission, Jugend- oder Seniorenarbeit, Verkündigung im Bus, Zug sei tätig mach alles egal.
Es zählt nur eins, denn Jesus, der ist zu jeder Zeit und überall zugegen.
Und daran gibt es nichts zu rütteln.
Es gibt keinen falschen Ort.
Egal ob.:
- auf Arbeit,
- zum Gottesdienst,
- im Seniorenheim,
- bei der Jugendarbeit,
- im Urlaub, es gibt keinen vorgeschriebenen Ort, wo Jesus Christus nicht zugegen ist!
Wo du das Wort von Gott nicht verkündigen sollst.
Und des Weiteren möchte ich dir zusprechen, wenn es im Einklang mit Gott erfolgt, dann wirst du es wachsen sehen und Gott wird es wachsen lassen.
Dies steht auch ganz klar in der Bibel verankert in der Apostelgeschichte 5,39.
Wenn es von Gott gewollt ist, dass was du tust in Verkündigung, dann gibt es kein Halten mehr. Und auf jeden Fall solltest du vorher dafür beten.
Nicht von Gott gewollt, dann wird es sich von alleine erledigen. Wenn es von Gott gewollt ist, wird es kein Halten geben.
Ich möchte dir heute mit dieser Andacht den Mut zusprechen, dies einfach zu tun.
Selbst eine große und allmächtige Landeskirche wird nichts, aber auch gar nichts gegen dich machen können, wenn du es ehrlich meinst und du im Einklang mit dem Evangelium und Jesus Christus stehst.!!!!!
Nimm dir diesen Text zum Vorbild und du wirst sehen, staunen, spüren, was Gott nicht alles möglich machen kann……
Mit Gott an deiner Seite und Gott Hand in Hand wirst du niemals Schiffbruch erleiden und wirst gesegnet sein.
Bitte Gott, Jesus und den Heiligen Geist um seinen Zuspruch und die ganze Kiste wird perfekt laufen. Jesus Christus gibt dir selbst den Auftrag und du wirst bald merken, was genau dein Auftrag ist.
Jesus ist immer eindeutig und niemals zweideutig.
Du wirst der zukünftige Ausbilder sein für die Fachkräfte von Jesus Christus.
Durch Dich besteht die Christenheit weiter und wird auch wachsen.
Und du wirst sehen, das sind meine Erfahrungen, die großen Anfechtungen bekommst du aus den sogenannten eigenen Reihen.
Leider, ja leider ist das so.!!!!
Das, was zu Jesus Christus Zeiten auch so gewesen ist, wird sich wahrscheinlich niemals mehr ändern.
Und das ist auch noch heute so.
Meistens sind es die Menschen, die für ihre Arbeit Geld bekommen oder mit dem Wort von Gott ihr Geld verdienen.
Diese Menschen haben oft Angst und sind voller Neid.
Lass dir sagen, bei der Verkündigung gibt es keinen Neid und Missgunst, sondern wir kämpfen alle nur für die ein und dieselbe Sache.
Wir kämpfen für das Evangelium und Jesus Christus.
Lass dich nicht kaputt reden und kaputt machen.
Du bist gewollt in.:
- der Nachfolge,
- Verkündigung,
- Seelsorge,
- Gemeindeaufbau,
- Arbeiter und Dienstleister für Gott.
- Gott hat auch für dich eine echt große Aufgabe.
- Nutze deine Talente, Fähigkeiten und
- dass, was Dir im Übermaß zur Verfügung steht.
Kämpfe, arbeite und arrangiere dich für Gott. Du wirst dafür festlich belohnt und entschädigt werden. Glaube mir besser geht es nicht. Der Auftrag, der Auftrag ist klar. Und die Fachkräfte, die Fachkraft bist du!!!!
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.