Predigt zu Lukas 18, 31-43:

Predigt zu Lukas 18, 31-43:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im NT in
Lukas 18, 31-43
..blind und doch gesehen!!!??
Was sind wir manchmal für Menschen so blind und trotzdem können wir sehen?!
Der Predigttext von heute besteht aus zwei Teilen.
Zum einen kündigt Jesus seinen Jüngern an, was bald mit ihm passieren wird und dass er sterben
muss. Doch die Jünger sehen es nicht und verstehen es nicht. Sie sind für das, was Jesus sagt, einfach
nur blind obwohl sie es eigentlich hätten wissen müssen, denn im Alten Testament wird dies alles
schon angekündigt.
Und zum anderen haben wir ein Kontrastprogramm mit einem Menschen, der nun wirklich und
wirklich blind ist. Und dieser Mensch schreit nach Jesus, was das Zeug hält.
Jetzt kann man sich überlegen, was hat denn nun das Eine mit dem Anderen zu tun????

Hören wir den Predigttext aus Lukas 18, 31 – 43
Text vom Blinden im Dunkeln vorlesen, absolute Finsternis!!!!
Ihr habt es im Predigttext ja nun gemerkt. Einmal sehend angekündigt und gelesen und zum anderen
nur gelesen und in absoluter Dunkelheit.
Habt ihr es auch festgestellt? Was für ein Unterschied es ist!
Irgendwie ist es ein großer Unterschied, wenn man jemanden sieht oder tatsächlich in absoluter
Dunkelheit nur zuhören kann. Damit haben wir einen Eindruck, wie es blinden Menschen geht. Was
soll der Text denn nun heute mit mir und mit uns machen?
Was will die Bibel damit uns sagen?
Ich glaube fest daran, dass es ein Text ist der uns ermahnen und mahnen soll.
Wir sind doch allzu oft so blind, wenn es darum geht die Zeichen der Zeit zu erkennen.
Wir wollen doch förmlich belogen betrogen werden! Kann man mit dem, was wir im Leben so
erleben und mitbekommen, noch ruhig schlafen?
Sind wir so Blind???.
Hauptsache wir haben unsere Ruhe.
Was interessiert uns.:
 wenn Moslems einen Aufstand proben,
 wenn christliche Werte verloren gehen,
 wenn Herzlosigkeit und Verachtung an der Tagesordnung sind?

 Was interessiert uns die Ungerechtigkeit in dieser Welt? solange wir einen Fernseher haben
und WLAN.
 lasst mich in Ruhe mit dem Krieg, Hauptsache ich muss nicht dahin.
 alle anderen Menschen die mag es betreffen
 bei mir nicht und es ist okay so.
 Ich lebe ja in einem Land, was sicher ist, und die Frau in der Tagesschau hat es ja auch gesagt.
 ja und die AFD ist böse und so weiter und so weiter……
Nur so zur Information, in der DDR damals gab es auch eine Tagesschau, die war genauso verlogen
wie die heutige Tagesschau in unserem Fernsehprogramm.
Es wird nur noch mit Angst und Schrecken regiert gearbeitet und berichtet.
Wir sind blind geworden für das was wirklich ist für das was wirklich dran ist!!!!!
Und was ist mit ehrlicher Berichterstattung?
 Wir wollen sie nicht sehen,
 wir wollen sie nicht hören und
 wir wollen damit gar nichts zu tun haben. Das ist nicht spektakulär genug wir wollen Blut
sehen am besten Mord und Totschlag und das bequem auf der Couch mit einer Tafel
Schokolade und eine Chipstüte….
Ich frage dich und ich frage euch was ist denn nun mit der Berichterstattung aus der Bibel?
Die Bibel, das meistgelesene Buch der Welt?
Jesus hält mir mit diesem Buch ständig und immer wieder einen Spiegel vor die Augen. Wir sind so
blind geworden für Gottes Wort.
Mit seinem Wort, mit dem geschriebenen Wort von Gott, bekommen wir spiegelbildlich unser
Leben vorgehalten.
Und wir sind so blind. Wenn wir uns im Spiegel sehen, dann kommen meistens solche Sätze wie.:
 nein das kann nicht sein,
 das bin ich doch nicht,
 das sind die anderen,
 das muss eine Verwechslung sein.
Und dann, dann sind wir wieder mal laut und aufgebracht und wieder mal ganz schnell im eigenen
Leid gewälzt.
Ich höre immer wieder Menschen, die mit ihrer Situation nicht zufrieden sind.
Die rumheulen, die alles stört und dann gemütlich auf der Couch sitzen und auf Veränderung warten.
Ich vergleiche das gern mit Menschen, die an einem Bahnhof stehen und auf das Schiff warten.
Auf der Couch sitzen und auf Veränderung warten und nichts dafür selbst tun wollen!!

Das geht nicht!!!!
Veränderung muss man wollen und dazu auch seinen Hintern in Bewegung setzen.
Etwas selber tun.
Jesus hat seinen Jüngern auch etwas erzählt, was sie nicht hören, sehen oder wahrhaben wollten.
Sie waren einfach nur blind für das, was dran ist und für das, was kommen würde.
Ja und dann haben wir den Menschen, der endlich SEHEN will.
Der seine Komfortzone verlässt und sein ganzes Vertrauen in diesen Jesus setzt.
Der hätte ja auch den ganzen Tag weiter betteln können… Nein, das hat er nicht getan. Der schreit
nach Jesus und lässt sich nicht beirren, auch als er aufgefordert wird, endlich die Klappe zu halten.
Dieser Mann der zollt mir absoluten Respekt und macht auf mich den perfekten Eindruck eines
Christen.
Blind nach etwas zu rufen, von dem er nur vom Hörensagen wusste, denn Sehen konnte er ja nicht.
So wie wir heute Jesus Christus, Gott und den Heiligen Geist nicht sehen können.
Nur wir können von ihm hören, lesen und auch seine Taten bewundern. Ich frage mich dann immer,
warum sind wir denn so blind?
Wir sehen nicht, dass durch Jesus Christus das perfekte und ausgefüllte Leben vor der Tür steht und
auf uns wartet.
Ich würde mir wünschen, dass noch viel mehr Menschen hinter diesen Jesus herlaufen, hinterherrufen
und Herr schreien. Schreien, Jesus hab Erbarmen mit mir hab erbarmen…… ich will ..(hier kannst du
einfügen was Du gerne möchtest)
Wenn auch du dich immer und immer wieder wie die Tür in der Angel drehst, dann wird es Zeit dass
ich in deinem Leben etwas verändert.
Wie die Tür in der Angel, so steht es im Buch der Sprüche.

Häng deine eigene Tür aus, stell dein bisheriges Leben in die Ecke und trete durch die offene Tür
Jesus Christus entgegen.
Raus aus der Dunkelheit und rein ins Licht. Eine Tür die niemals mehr zugeschlagen wird.
Vom blind sein,… zum Sehen. Schau auf Jesus Christus du wirst sehen, Licht hat keine Schatten
(Bild hochhalten) im Anhang!
Mein Wunsch! Vom blind und teilnahmslos sein, zum Sehen in ein bewegtes Leben.
Das kann ich dir versprechen: das bewegte Leben mit Jesus Christus, das wartet auf dich.
Glaube und Gott, diese zwei Wörter sind keine Floskeln sondern

..Tätigkeit – Wörter!

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.

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