Predigt zu Jesaja 61, 1-11:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im AT, bei
Jesaja 61, 1-11
Rundum-Sorglos-Paket (Komplettheilung)
Das Jahr 2025 ist vorbei und wir sind gespannt, was 2026 auf uns so alles zukommen wird.
Was war alles im vergangenen Jahr?
Vieles wollen wir am liebsten vergessen und verdrängen und wieder andere Dinge sind echt gut und
schön gewesen.
Eigentlich wie jedes Jahr.
Interessant ist der Predigttext zum ersten Sonntag im neuen Jahr. Dieser Text kommt aus dem Alten
Testament vom Propheten Jesaja und hat zum einen viel Erbauliches und Tröstliches……..
in sich und an sich.
Aber zum anderen eine ganz klare Botschaft, die härter und ehrlicher nicht sein könnte.
Im Predigttext dort stehen Dinge wie zum Beispiel:
den Armen die frohe Botschaft bringen
heilen die zerrütteten und zerbrochenen Herzen sind
Freude statt Trauer
dort wird von den Eichen der Gerechtigkeit gesprochen
dem Tag der Vergeltung Gottes
Eigentlich alles sehr erbaulich, wenn die Realität nicht so ganz anders wäre.
Die Realität ist heute eher zum Weinen. Ich frage mich manchmal ob Gott nicht weiß wie es in seiner
Welt aussieht! Und sicherlich sind die Prognosen für das kommende Jahr auch nicht viel besser.
Von Jahr zu Jahr denken wir alle, es kann nicht schlimmer kommen, und es kommt schlimmer.
Auf den Punkt gebracht, habe ich keine Ahnung, wie das alles friedlich noch vonstattengehen kann,
keine Ahnung, wie man das noch hinbekommen kann, bei dem derzeitigen Weltgeschehen, dass
wir alle wieder in Ruhe in Frieden miteinander leben können!?????
Hören wir zunächst den Predigttext aus Jesaja 61,1 – 3
Ganz klar bleibe ich an dem Satz hängen: ,,damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe!” „Damit ich
auch alle Trauernden tröste!”
Damit geht es nicht nur irgendwie um Menschen, die im Laufe des Jahres irgendwie und irgendwo
verstorben sind….NEIN!!!
Natürlich gilt der Trost des Predigttextes an alle Menschen, die einen Menschen verloren haben. Ich
aber sehe es bei diesem Trost in der heutigen Zeit, dass es um Menschen geht, die umgebracht
worden sind. Menschen, die aus dem Leben herausgerissen worden sind. Menschen, die morgens
noch nicht wussten, dass sie abends nicht mehr leben werden.
Warum sage ich das?
Ich möchte uns ein Stück weiter sensibler machen, genauer hinzuschauen und genau hinzuschauen,
wenn sich Anzeichen diesbezüglich ergeben.
Anzeichen ergeben sich, wenn es um die Unversehrtheit eines Menschen geht. Nicht wegzuschauen
und sich nicht wegzudrehen, wenn es um das menschliche Wohl oder um das Wohl eines Menschen
überhaupt geht. Und vor allen Dingen genau hinzuschauen, wenn es um Kinder und ältere Menschen
geht….
Leider und ich wiederhole, leider bin ich heute der Ansicht, dass verschiedene Menschen, die viel zu
sagen haben, das Leben oftmals nur noch mit einer ordentlichen Kelle verstehen.
Menschen, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Siehe Politik.
Aber es gibt auch genau wieder die Menschen, die die Augen zu machen und alles so akzeptieren
und hinnehmen wie die ganzen Jahre zuvor auch schon.
Und das ist es, genau jetzt ist es nicht mehr angebracht.
In Zeiten wo christliche Werte selbst von Christen mit Füßen getreten werden!
Es ist Zeit mal aufzustehen und endlich viele Dinge maßgeblich zu verändern.
Wir wissen alle, dass man als Deutscher in Deutschland solche Dinge nicht beim Namen nennen darf.
Dann ist man manchmal ganz schnell weg vom Fenster und wird ausgegrenzt!
Da gibt es unzählige Beispiele dafür. Siehe Peter Hahne, Nena, der Typ der Katzenklo singt,
Hallervorden und so weiter und so weiter.
Auch auf die Gefahr hin, irgendwann mal selbst wieder denunziert zu werden, möchte ich heute in
dieser Andacht ein Lied vorspielen, was von Heinz Rudolf Kunze kommt.
Ein Lied, das unsere derzeitige Situation auf den Punkt bringt und tatsächlich in der
Ursprungsversion schon genau 10 Jahre alt ist.
Lied einspielen!!!!!!!!! (Heinz Rudolf Kunze.: Willkommen liebe Mörder….!)
Herr Kunze bringt es auf den Punkt.
Jeder gegen jeden wir bekommen es zugeordnet was wir zu denken haben.
Und wir sind einfach nur mal müde und schlaff geworden.
Die Christen bekommen wie der Rest der Menschheit so eine Weichei-Mentalität von den
Großkirchen verordnet und wir schauen vom Sofa aus entspannt zu, wie unsere Werte, unsere
christlichen und deutschen Werte den Bach runtergehen…………..
Das finde ich nicht nur schlimm, sondern das finde ich absolut notwendig, um dieses zu verändern.
Es darf nicht mehr zugelassen werden, dass Kinder in Schulen künstlich doof gemacht werden und
sich ihre Geschlechter suchen sollen und dergleichen Scheißdreck wie dieses Gendern und Sternchen
und diesen ganzen Müll den kein Mensch braucht.
Es darf auch nicht mehr zugelassen werden, dass ältere Menschen angeprangert werden, dass sie nur
noch Platz wegnehmen und endlich Wohnung frei zu machen haben und dies von Politikern, die
eigentlich das Volk vertreten sollten…
Einen Tag der Vergeltung Gottes, den sehne ich mir herbei. Einen Tag, an dem auch der Letzte
begriffen hat, dass es unmöglich so weitergehen kann.
Ja, ich wünsche mir, die Eichen der Gerechtigkeit mögen sie wachsen und sie müssen wachsen, damit
wir nicht den letzten Funken Anstand stolz und den christlichen Glauben verlieren.
Der Predigttext in meiner Bibel von heute trägt die Überschrift: ,,Die Botschaft des
Gottgesandten…!”
Und genau das ist es! Ich möchte, dass wir die Botschaft mit ins neue Jahr nehmen.
Dass wir diese Botschaft vom Predigttext mit ins neue Jahr nehmen und uns darauf besinnen, was
wirklich wichtig ist.
Nämlich ordentlich, aufrichtig und demütig ins neue Jahr zu gehen und dort so zu leben.
Dietrich Bonhoeffer, von dem wir gleich ein Lied hören oder gehört haben, ist nicht nur ein Vorbild,
sondern auch ein absoluter Klar-Denker seiner Zeit gewesen. Bonhoeffer wurde in der NS-Zeit auch
von seiner Kirche fallen gelassen. Und trotzdem hat er sich gegen seine Kirche, gegen Adolf Hitler und
für seinen Glauben hingestellt.
Und ich zitiere immer wieder gern seinen Satz als Bonhoeffer nach Adolf Hitler gefragt wurde:
Bonhoeffer antwortete…:, Wir Christen sind in erster Linie nicht dafür zuständig, wenn ein
betrunkener Autofahrer Menschen umfährt und zu Tode fährt, diese zu beerdigen, sondern den
betrunkenen Autofahrer vom Steuer zu holen!“
Darum ist es an der Zeit auch wieder Menschen vom Steuer zu holen, die offensichtlich nicht
wissen, was sie tun und wie sie fahren sollen…..
Und ganz klar, ich möchte keinen einzigen Menschen beerdigen, der in einem Krieg gefallen ist, der
verhindert werden könnte, wenn wir nicht so eine dumme Regierung hätten!
Und was soll mir heute dieser Predigttext sagen? Heute vor oder nach dem Jahreswechsel, was soll
es?
Ich möchte wieder so leben wie noch vor 20 Jahren. Sich um nichts Gedanken machen zu müssen, so
ein Rundum-Sorglos-Paket, was ich noch vor Jahren nicht zu schätzen wusste… und heute es immer
mehr Schwinden sehe.
Dieses ,,rundum,, Sorglos-Paket ist nur mit Jesus Christus möglich. Und ich möchte ganz klar wieder
eine komplett Heilung für alle Menschen, für eine Regierung, und ein komplett neues Denken wieder
in christlichen Werten.
Der christliche Glaube ist leider fast in Vergessenheit geraten. Sicherlich ist der Großteil der
Schuldigen bei den Großkirchen zu suchen. Darum wird es Zeit, sich wieder neu zu orientieren und
unsere Unlust, die eingekehrt ist, neu zu überdenken.
Ich kann heute nur sagen,…. such dir Menschen, die so denken und zu ticken wie du. Such dir eine
kleine Gemeinde, die nicht vorgeschrieben bekommt, wie sie zu denken hat.
Vielleicht hilft er jetzt am Schluss dieses kleine Gedicht dabei, neu nachzudenken und in dir etwas
zu verändern.
Heute noch
Jahre verrinnen, Jahre beginnen, immer wieder 365 Tage und 365 mal deine Frage.:,,
Beginnst du heute“?
Herr du hast mich gefragt, du hast mir gesagt.:,, ungeteilt will ich Dich ganz für mich“. Heute
noch!
Jedes Mal an 365 Tagen, wusste ich nur eines zu sagen.: ,,Heute habe ich andere Sorgen.“
Komm morgen“!!
Und am nächsten Tag? Da gab es zu arbeiten, zu lesen, Geld zu verdienen und Spesen.
Heute, so sagte ich fehlt mir die Zeit, die Stimmung, der Mut, die Gelegenheit. Heute kann
ich den Anfang nicht wagen. Dir Gott ganz zu leben, dein Kreuz zu tragen. Morgen vielleicht!
Morgen!
Herr, wie soll ich es nennen, wie bekennen, was ich getan!? Ich bot Dir an.: Gebet, Almosen,
Kirchgang, frommen Verein…, Um mich zu befrein, von Deinem Verlangen. Dir ganz
anzuhangen, Dir ganz zu leben auf allen Wegen.
Herr. Ich wollte Dir dienen, aber nur Stundenweis. Ich wollte Dir folgen, aber nicht immer. Ich
wollte Dein Kreuz tragen aber kein schweres… Ich wollte Opfer bringen, aber nicht mich…
Ich wollte lieben aber nicht zu sehr. Ich wollte anfangen, aber erst morgen.
Herr noch ist dein Drängen nicht verstummt. Noch fragt dein Mund, ,,beginnst Du heute…??
Verzeih Herr was ich getan, jetzt biet ich Dir an. Mein Leben, mich selbst, dir ganz zu dienen,
zu folgen auf allen Wegen, dein Kreuz zu tragen, zu lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer
Seele.
Heute will ich beginnen……, Heute. Heute und NICHT morgen…
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.