Predigt zu Jesaja 2, 1-5:

Predigt zu Jesaja 2, 1-5:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im AT, bei
Jesaja 2, 1-5
Das ist mein Tag, auf diesen Tag warte ich, darauf freue ich
mich!

Jesaja, der Prophet, von dem der heutige Predigttext stammt, sagt ganz klar etwas über den Staat
Israel aus. Wenn ich in die heutige Zeit schaue, sieht es dort leider gar nicht so gut aus.
Und nicht im Geringsten ist dort etwas zu spüren von
dem Satz“…:,, Schwerter zu Pflugscharen.“
Genau dieser Satz kommt nämlich im Predigttext von heute vor und davon ist im Lande Israel beim
besten Willen nicht zu spüren.
Ja, Schwerter zu Pflugscharen, kann man die Parole aus den 80er Jahren in der DDR herleiten. Auch
das war eine Friedensbewegung!
Sicherlich bezogen sich diese Parolen auf den Propheten Micha 4,3 und nicht auf den Propheten
Jesaja, wobei doch der Wortlaut derselbe ist.

Der heutige Predigttext betrifft nicht nur ausschließlich Israel, sondern eher die Endzeit der ganzen
Welt.
Dies liest sich so aus dem Text.
Es wird, so der Text, allen Menschen und allen Ländern der Welt die Möglichkeit eingeräumt, zu
Gott zurückzufinden.
Ja und offensichtlich haben es auch die meisten Menschen, nämlich zu Gott, zurückgefunden.
Voraussetzung dafür ist, dass sie zumindest Gottes Wege kennen und erkennen. Das Wort von Gott,
die Bibel verstehen.
Für mich zeigt dieser Text meinen tiefsten und innerlichsten Wunsch! Und wenn ich so überlege,
eigentlich habe ich gar keine anderen Wünsche mehr! Nur diesen einen Wunsch!
Doch dazu später!
Hören wir jetzt den Predigttext aus Jesaja 2,2 – 5

Was für ein wunderbarer Text in einer so kriegerischen Zeit.
Eigentlich möchte ich zu gern Mäuschen spielen, wie so einige der angepassten Pastoren an diesem
Sonntag genau mit diesem Text umgehen und diesen auslegen!
Was wäre das für ein schöner Tag, wenn Gott sich endlich in unser Weltgeschehen einmischen
würde, um Ruhe in diese Welt oder in eine andere Welt zu bringen.

Das wäre ein Segen!
Alles was einmal zum Krieg spielen gebaut wurde, wird nun mehr dem Wohl der Menschen dienen .
Im wahrsten Sinne des Wortes: Panzer zu Traktoren, Schwerter zu Pflugscharen!!!!!
Ich möchte noch einmal zurück zur Überschrift über diese Andacht. Auf diesen Tag freue ich mich!
Keine Ahnung wie es ihnen oder wie es euch geht?
Aber ich bin so langsam in ein Alter gekommen, wo man sich ernsthaft überlegt, was wünsche ich
mir noch in meinem Leben?
Was sind die sehnlichsten Wünsche noch in meinem Leben?
Wenn wir doch einmal ehrlich sind, haben wir doch alles, was man braucht.
 Oder man hatte schon mal alles was man sich gewünscht hat.
 Das was man essen mochte und möchte, hat man gegessen
 und dass was man trinken wollte, das hat man getrunken.
Und dann kommen mit dem Alter immer diese Gedanken!
Gedanken, die so ein Leben ausmachen. Dann möchte man von dem vielen guten, was man hat
oder erfahren hat, weitergeben, weitergeben an andere Menschen, die es offensichtlich nicht so
guthaben!
Und dann schauen wir mal in diese Welt.
Ich sehe Menschen, die Briefe an Regierungen schreiben…, dass für Krieg immer genug Geld da ist,
aber nicht für den Hunger, Kommunen, Schulen, Kindergärten und Altersheime!
Dafür ist wie immer kein Geld da!
Da werden plötzlich Sondervermögen erfunden und geschaffen, um die Rüstung voranzutreiben….
Da sind die Altersarmut und dann die Probleme mit andersgläubigen Menschen!
Und genau das sind die Zeitpunkte, da entsteht in mir der Wunsch, der Wunsch wie oben
beschrieben. Der Wunsch nach Erfüllung dieses Predigttextes.
Dann werde ich wieder hellwach und ich weiß warum ich noch auf dieser Welt bin.
Ich bin dafür da, immer und immer wieder auf Gott hinzuweisen und die Menschen auf sein Wort,
die Bibel zu stoßen. Gerade in Zeiten, die ich nicht mehr recht nachvollziehen kann, ist dies so
wichtig geworden.
Mit der ach so tollen geschlechtlichen Vielfalt, Multikulti, alles wird unter dem Deckmantel der Bibel
und des Glaubens beherbergt.
Das ist falsch!!!!!!!!!!!! Wir liegen unter dem Druck der Medienpolitik und müssen uns diesen
anpassen oder wir gelten als Querulanten.

Dann stehe ich oft fassungslos daneben und denke, bin ich jetzt komplett falsch oder sind es die
anderen? Aber die anderen sind doch so viele!

Bin ich wirklich mit meiner Meinung richtig? Doch dann lese ich in der Bibel und denke, da steht
doch nichts darin.:
 du sollst Krieg machen!
 da steht nichts, du sollst aufrüsten!
 da steht auch nichts, du sollst andere Menschen umbringen!
 da steht aber genau das Gegenteil in der Bibel.
 du sollst deinen Nächsten lieben und
 Du sollst Frieden schaffen!
 Frieden schaffen ohne Waffen!
Es bewegt mich dazu genauso weiter zu machen wie bisher. Immer und immer wieder zu mahnen
und zu ermahnen!
Ja, auch letztendlich gegen die Obrigkeiten, die es normalerweise besser wissen und besser
verkünden sollten, weil sie die Bibel viel besser kennen als ich!
Fazit:
Für mich ist der Predigttext genau drei Punkte:

  1. genau mein Wunsch
  2. genau der von mir herbeigesehnte Tag
  3. genau mein Antrieb für jeden neuen Tag!
    Der Predigttext ist meine lebendige Hoffnung und genau mein Antrieb, es immer weiterzumachen.
    Weiter zu machen wie bisher und den Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Also lass uns nicht
    aufhören, Gott zu verkünden und Gott über all diese unnützen und von Menschen gemachten
    Kriegsspielereien, Ihn (Gott) und Uns hinwegzusetzen.
    Ja, ich möchte genauso wie damals in den 80er Jahren auch schon jetzt an so einem gesamten
    Weltreich des Friedens mit bauen…….
    Wenn auch nur im ganz kleinen.!!!!
    Für Großes bin ich und sind wir viel zu klein!
    Aber wir dürfen im Kleinen um ganz Großes bitten und beten…
    Genau dafür auch zu beten, wenn es sein muss auch zu sterben.
    Darum zu bitten, dass endlich Schwerter zu Pflugscharen gemacht werden, wie auf unserem
    Titelbild der heutigen Andacht.

Lasst uns gemeinsam für den Frieden kämpfen, alles dafür tun und mit der Waffenrüstung und
Ausstattung von Gott Krieg zu machen.!!!!
Betrachten wir uns noch einmal die Waffenrüstung Gottes auf diesem Bild!
 da ist die Verbindung zur Leitstelle das Gebet

 der Stahlhelm des Heils
 der Brustpanzer und die Rüstung der Gerechtigkeit
 der Gürtel der Wahrheit
 das Schild des Glaubens
 das Schwert des Geistes das Wort von Gott
 und die Schuhe und Stiefel der Bereitschaft, die gute Botschaft des Friedens in Gottes weite
Welt weiterzutragen und hinaus zu tragen.

Mit der festen Überzeugung, dass es eines Tages einmal so sein wird, genau in dieser Überzeugung,
lebe ich auf diese Zeit hin und lebe ich in dieser Zeit.

Dann bleibt mir nur noch der Satz zu sagen: Lasst uns unsere Wege gehen im Licht unseres Herrn und
Heilandes Jesus Christus.
Lasst uns Krieg führen mit der Waffenrüstung Gottes.
Das wird genau mein Tag, das ist genau mein Tag und dann ist mein Leben ein absoluter Gewinn!
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.

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