Predigt zu Apostelgeschichte 16,23-34:

Predigt zu Apostelgeschichte 16,23-34:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Predigt, zu Apostelgeschichte 16, 23-34
Sonntag Kantate!
Selbstmord ist keine Lösung!

Was ein Predigttext an diesem Sonntag, richtig gut!
Alles klingt schon ein wenig wie in einem Roman oder einem Bericht aus alten Zeiten.
Die Christenverfolgung und das Unterdrücken und Diskriminieren von ersten Christen.
Ist es wirklich früher gewesen oder gibt es das heute auch noch?
Predigttext mit Bezug auf heute und gestern.
Was ist da los!???
Paulus und Silas sitzen im Knast. Zuvor hat man sie auf das Übelste verprügelt und gequält.
Sie sitzen im Hochsicherheitstrakt und sind zusätzlich noch in Holzblöcke eingeschraubt.
Flucht, die Flucht gänzlich unmöglich und Entlassung von der ist gar nicht zu sprechen und keine
Spur….
Doch dann passiert es…..
Hören wir den Predigttext aus der Apostelgeschichte 16, 23 – 34.

So und jetzt muss ich auch was beichten! Über diesen Text habe ich eine Jugendliche gebeten, ihre
Gedanken niederzuschreiben.
Ein junges Mädel von 16 Jahren. Sicherlich ohne jegliches Bibelwissen und auch atheistisch erzogen.
Was dabei herausgekommen ist, hat mich nicht nur verwundert, sondern auch echt beschämt. Sie
hat ganz klar aufgelistet und analysiert und es auf den Punkt gebracht, was der Text uns sagen
sollte.
Es war nicht nur erstaunt sein, von mir, sondern auch Beschämung. Ich habe zwei DIN A4 Seiten
erhalten und diese halte ich jetzt in meinen Händen.
Die junge Dame beschreibt die geplante Tat des Gefängniswärters (Selbstmord), als absolut
übertrieben.
Diesen Gedanken würde ich ihrer jugendlichen Naivität zuschreiben. Denn alle, die Verantwortung
tragen, wissen auch, dass dies Konsequenzen hat und haben kann, wenn man seine Pflichten
vernachlässigt.
Sonnenklar war für die Lady, die diese zwei DIN A4 Seiten hier geschrieben hat, Selbstmord keine
Lösung.
Dann wird es interessant!

Sie beschreibt, dass es ohne weiteres möglich ist, Gefängnismauern zu sprengen.
Sie begründet das und erklärt dies mit Gottes großer Allmacht.
Diese junge Frau hält es für machbar und akzeptabel, wenn so etwas passiert aber, den Selbstmord
des Gefängnis Chefs hält sie für übertrieben.
Bewusst oder unbewusst traut sie Gott alles zu. Und damit traut sie Gott mehr zu wie wir Christen
allzu oft.
Nicht immer, aber meistens. Für sie ist es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass Gott alles
machen kann und daran lässt sie mit keiner Silbe einen Zweifel. Was für ein Glaube!!!
Aber Selbstmord ist auch für sie keine Lösung.
Eigentlich könnte man doch nun denken, dass Paulus und Silas, die im Knast und in ihrer
ausweglosen Situation über Selbstmord nachdenken.
Weit gefehlt.
Die die eigentlich über Selbstmord nachdenken könnten und sollten, mir ging ja selber genauso, die
machen das nicht. Stattdessen beten und singen sie, was das Zeug hält. Bringen mit ihren Gebeten
und ihrem Gesang die Gefängnismauern zum Einstürzen.
Ohne Zweifel hat hier Gott ganz klar die Hand mit im Spiel….
Nun ich kann auch den Gefängnisaufseher oder Direktor verstehen.
Sicherlich mit einigen Insider Informationen, die auch ich im Knast erleben durfte und mitbekommen
durfte. Der Knast Chef hat Verantwortung für das Personal und die Gefangenen. Nun wird der Chef
nachts wach und der Knast hat den Tag der offenen Tür.
Und wenn wir daran denken, dass ein Chef immer noch einen Chef oben drüber hat…., was passiert
dann!?
Wie willst du bitteschön einem Menschen erklären, dass zwei Gefangene mit Gebeten und Gesang
Gefängnismauern zum Einstürzen gebracht haben……
Ich verstehe den Predigttext als absoluten Mutmacher schlechthin. Aus dem Blickwinkel des
Gefängnisaufsehers.:
 alles verloren,
 alles kaputt und
 kein Ausweg mehr, als den Freitod zu wählen.
Und damit ist er sicherlich nicht alleine.
Allein im Jahr 2024 in Deutschland haben rund 10.300 Menschen diese Art des Ablebens durch
Selbstmord gewählt. Das darf man sich ruhig einmal auf der Zunge zergehen lassen, Das ist eine
mittlere Kleinstadt, die jedes Jahr verschwindet an Menschen die Selbstmord begehen.
Und es ist oft auch mehr als zu verstehen, warum diese Art des Sterbens gewählt wird. Das sind z.B:
 die Arbeitslosigkeit
 die Ehe kaputt

 finanzielle Schwierigkeiten
 gesundheitliche Probleme
 Burnout
 Überforderung und Minderwertigkeitskomplexe
 alles scheint aussichtslos und das Leben irgendwie sinnlos….
 ..und das, was Du weißt…
Wer von ihnen und von euch und war noch nicht in dieser Situation und hat diesen Gedanken noch
nicht ins Auge gefasst.????????????
Darum meine Predigt heute hier und jetzt.
Ich möchte den Menschen heute mit dieser Predigt Mut machen!!! Mut machen, genau diese
Entscheidung, dem Leben ein Ende zu setzen, zu widerstehen….
Dem Leben ein Ende zu setzen abzuwarten und es nicht zu tun und sich direkt zum Besten und
verständnisvollsten Psychologen zu wenden den es gibt.
Jesus Christus.
Gerne möchte ich, wie Paulus und Silas es verhindern, es nicht zu tun. Sie riefen dem
Gefängniswärter, auch zu.:… tust nicht.
Ich rufe dir zu, tue es nicht.
Jesus ruft Dir zu, tut es nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Schreibe mir, ruf mich an, entweder ich selbst oder die Menschen, die zu unserer kleinen
Gemeinde gehören, melden sich bei dir.
Gib Jesus einfach die Chance dir zu helfen. Gib Menschen eine Chance dich zum Doc Jesus zu bringen.
Selbstmord ist keine Lösung und das steht außer Frage.
Selbstmord ist auch kein Ausweg, sondern auch ein wenig Flucht. Jesus hat auch für dich eine Lösung
parat, wie für den Gefängnischef.
Und ich verspreche dir, Jesus Christus wird auch deine Wunden verbinden.
Lass dir die frohe Botschaft verkündigen, so wie es im Predigttext geschehen ist. Natürlich wäre es
schön, wenn man ähnlich wie beim Gefängnisdirektor gleich deine ganze Familie zum Glauben
finden würde.
Aber das muss es nicht.
Zunächst reicht es, wenn du wieder zurück zum Leben findest.
Zu einem schönen Leben findest. Dass du erkennst, wie wertvoll das Leben ist und du damit zum
Glauben an Jesus Christus findest.
Merke dir eins!
Du bist ein wertvoller, von Gott gewollter und von Jesus Christus geliebter Mensch.
Wenn du einen Selbstmord planst, denk daran Selbstmord ist keine Lösung.

Die Lösung heißt Jesus Christus für deine Probleme!!!!!!!!
Und das habe nicht nur ich gemerkt, sondern viele, viele Millionen Menschen vor mir.
Und tatsächlich passt auch das Ende des Predigttextes.
Es passt mit dem, was die junge Dame geschrieben hat. Sie hat es sofort bemerkt und hat ein
Augenmerk darauf gerichtet.
Unglaublich. Eine junge Frau, die noch nie etwas in ihrem Leben mit Jesus Christus zu tun hatte,
schreibt den Schlusssatz meiner heutigen Predigt….

Lotte, die junge Dame schreibt.:,,, das war für den Aufseher eine lebensverändernde Begegnung.
Dass sie doch am Ende noch sagen, in der Familie, dass sie überglücklich sind, den Glauben zu Gott
gefunden zu haben, verdeutlicht sehr, wie sicher sie sich mit Gott fühlen und wissen, dass alles nun
besser wird.““
Diesem Schlusssatz einer 16-jährigen jungen Dame, möchte ich gar nichts mehr hinzufügen. Außer
Dankeschön Lotte für die ehrlichen Sätze.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.

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