Predigt zu Apostelgeschichte 10, 21-35:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen
Geistes sei mit uns Allen.
Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im AT, im
Predigt, zu Apostelgeschichte 10,21-35
Ohne Ansehen der Person!
Der Predigttext von heute, der trifft mich ganz tief in meiner Seele und in meinem Herz.
Warum?
Da ist das Urgestein Petrus und der zu einem Armeegeneral gerufen wird, diesen zu besuchen. Der
General ist nicht gläubig und schon gar kein Jude.
Die Juden sind sehr eigen und ihr Gesetz verbietet ihnen, mit Nichtjuden zu verkehren oder sogar in
ihr Haus zu gehen und diese zu besuchen.
Ein göttlicher Auftrag, Petrus muss dahin, weil der General ihn gerufen hat und Gott es soooo will.
Der General sicherlich auch eine sehr einflussreiche Person….
Mit anderen Worten, die ersten Christen demnach waren der Meinung, sie hätten Jesus Christus für
sich allein gepachtet. Sprich die Juden.
Allein gepachtet, bis zu diesem Text aus der Apostelgeschichte, bei dem Petrus ganz klar den Auftrag
bekommen hat, zu Menschen zu gehen, die mit dem Glauben und Jesus Christus nichts zu tun
hatten, haben oder zu tun haben wollten. Und dann noch ausgerechnet zu einem Armee-General.
Wir hören den Predigttext aus dem Neuen Testament Apostelgeschichte 10,21 – 35
Wie fasst man diesen Text denn zusammen?
Ich würde es so versuchen!
Egal was du bist, egal wer du bist oder was du tust oder gemacht hast, Jesus ist der Chef von allen
Menschen.
Mir fällt direkt mein Konfirmationsspruch ein, der da lautet.:,, ein Mensch sieht was vor Augen ist,
Gott aber sieht das Herz an…”
aus dem Alten Testament 1. Samuel 16,7.
Gott ist für alle Menschen da, Jesus ist für alle Menschen da, der Heilige Geist ist für alle Menschen
da ohne Ansehen der Person da.
Da, ohne Schuld und Schuldzuweisung. Was will mir das nun sagen?
Dieser Text ist Trost, Erleichterung, aufbauend und einladend zugleich.
Wenn ich heute so diverse ,,Befindlichkeiten,, höre, dann ist das so nicht von Jesus Christus gewollt.
Wenn es um Glauben, Gott, Kirche und alles drumherum geht.
Oftmals habe ich das Gefühl, gewisse Menschen dürfen gar keine Christen sein und dürfen nicht zu
Gott kommen. Wenn man zum Beispiel:
gut mit den Hells Angels umgehen kann
man sympathisiert mit der AFD
man ist ein verurteilter Verbrecher
man ist ein Mörder
war im Knast
ist ungeimpft
unbequem und prangert immer alle Missstände an
mag keinen Krieg, sondern Frieden
und so weiter…..
Dank diesem Predigttext aus der Apostelgeschichte weiß ich, wenn das so ist, dann bist du gerade
bei Jesus Christus herzlich willkommen.
Jesus, der braucht Dich und der will dich! Und gerade du hast Jesus Christus nötig.
Dein ganz angehäufter Mist kann nicht so groß sein, dass Jesus dich nicht mag. Und wenn du auch
erdrückt wirst von.:
Schulden,
das Gerede hinter deinem Rücken
du kommst nicht los von irgendwelchen Süchten
du willst niemand sehen
du bist einsam und fühlst dich auch so
dein Leben ist kaum einen Pfifferling mehr wert
genau dann……..
Genau dann… fühle dich von Jesus geliebt und unendlich als wertvoll erachtet. Ganz klar, bei Jesus
gibt es keinen hoffnungslosen Fall!!!
Heute erlebe ich immer wieder mehr Menschen oder bei Menschen die Traurigkeiten und Frust.
Menschen, die irgendwie alles haben und doch ist es nicht genug.
Irgendwelche Anschaffungen, die man sich macht, bringen scheinbar nur kurzes Glück und
Befriedigung.
Oder auch Menschen, die unglücklich über die politische Situation sind und sich Veränderungen
wünschen.
Da sind Menschen, die aus ihrem Schneckenhaus nicht heraus wollen, Angst haben, sich als Christ zu
outen, und gezwungen sind, aufgrund ihrer Arbeit und öffentlichem Ansehen mit der Masse zu
schwimmen……………
Diesen Menschen möchte ich sagen, dass Glück, Befriedigung und Erfüllung nur bei Jesus Christus zu
finden sind.
Das sage ich aus eigener Erfahrung. Und im übrigen Jesus schämt sich nicht für dich, dann solltest du
dich auch nicht für Jesus Christus und für deinen christlichen Glauben schämen……
Gott, Jesus und der Heilige Geist sind für alle Menschen da und ohne Ansehen der Person und des
Menschen, der du bist.
Was will ich uns / gehen und auch mir damit sagen?
Ich bitte dich, niemals auf die Menschen, niemals auf ihr Äußeres oder was sie dir über einen
Dritten erzählen. Schau dir die Menschen genau an mit dem Blick, dass auch der größte Bösewicht,
der größte Verbrecher von Gott, geliebt ist.
Schau dir die Menschen an, die dir den christlichen Glauben madig machen wollen und dir erzählen
wollen, warum Glaube und Christsein nicht gut sind.
Denk einfach an das Foto von heute von dem Typ von den Hells Angels, der am Krankenbett des
kleinen Mädchens sitzt und vorliest.
Dort kannst du sehen, dass dieser Mensch liebevoll ist und der Rest nur Fassade. Eine Fassade, die
Jesus bei jedem Menschen schon lange durchschaut hat.
Eigentlich müsste ich jetzt schon fast lachen über den Satz, den ich jetzt sage…
,,,fühl Dich einfach als der normalste Mensch auf dieser Welt, als:
schöner Mensch
reicher Mensch
intelligenter Mensch
begehrenswerter Mensch
liebevoller Mensch
und hier setz das jetzt ein,… was für ein Mensch Du sein möchtest….
….. und dann sage ich dir, fühl dich nicht nur so, sondern lebe gefälligst auch so!!!!!
Denn genauso wie dich Jesus Christus sieht und dich liebt.
Fühl dich geliebt und geschätzt. Auch wenn alle anderen Menschen Dich nicht sehen, weil du so
anders bist…
Sei Dir gewiss, Gott sieht dich garantiert.
Übrigens nicht falsch verstehen, du sollst kein freundlich und ständig grinsender Mensch, der sich
als Christ bezeichnet, und so durch die Gegend laufen. Nein.
Jesus braucht Dich auch in deinem jetzigen Umfeld.
Auch bei der Arbeit, in der Freizeit und in deinem ganzen Leben.
Du wirst Veränderungen erfahren, wenn du gläubig geworden bist. Diese Veränderungen, die wirst
Du zunächst gar nicht selbst so mitbekommen, aber deine Mitmenschen werden es zuerst merken.
Sieh nicht auf das, was dir eine scheinbar glückliche Gotteskirche so vorlebt.
Sieh nicht auf das, was die Menschen erzählen wollen, um dir das Christsein schlecht zu
reden.
Sieh nicht auf die angeblichen Erfahrungen, die du vielleicht gerade mit Christen gemacht
hast.
Sieh nicht oberflächlich und nicht auf die Person.
Schau auf Jesus Christus, was er für dich getan hat und auch für dich noch tun möchte.
Sieh auf die Bibel und auf das, was dort geschrieben steht.
Denn nur dort steht die Wahrheit drin und nichts anderes….
Ich bitte dich, steh zu deinem Glauben und tue, was in Einklang mit der Bibel zu bringen ist.
Und wenn es auch gegen eine Regierung ist.
Denn genau das gab es zu NS-Zeiten, genauso wie in der DDR nur die Namen, Landesbezeichnung
ändern sich. Leider bleiben die Schlechtigkeiten von Regierenden auch immer dieselben.
Und leider wird auch Deutschland zurzeit äußerst mies regiert.
Bleib Du vor Gott sauber und mache dich stark, Ungerechtigkeiten aufzudecken und zu bekämpfen.
Bitte erzähle auch immer wieder anderen Menschen von Jesus. Erzähle und dann ohne Ansehen der
Person!!!! Jesus liebt dich und das wird sich nie ändern.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere menschliche Vernunft bewahre unsere
Herzen und Sinne in Christus Jesus.